Parlamentarisches Frühstück zum Thema haushaltsnahe Dienstleistungen von SkF und DGB
Die DGB Frauen und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF-Gesamtverein e.V.) haben Ende Januar zum parlamentarischen Frühstück im Bundestag eingeladen, um das Thema Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen auf die politische Agenda zu setzen.

Schirmherrin war Dr. Ottilie Klein, MdB. Neben weiteren Abgeordneten und ihren Mitarbeitenden nahmen auch Vertreter*innen aus den Fachabteilungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) teil.
Das Frühstück startete mit einem starken Impuls von Frau Prof. Dr. Natascha Nisic von der Universität Mainz. Fünf Verbände, die sich für das gleiche Anliegen einsetzen, gaben kurze Inputs jeweils aus ihrer Perspektive: der Deutsche Hauswirtschaftsrat, der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), der Sozialverband Deutschland (SoVD) und der Deutsche LandFrauenverband (dlv).
In der Diskussion wurde der große Handlungsbedarf deutlich: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen die Arbeit im Privathaushalt, während die Nachfrage nach Haushaltshilfen stetig wächst.
Gutscheine für haushaltsnahe Dienstleistungen können helfen, Schwarzarbeit zurückzudrängen und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu schaffen.
Gewinnen würden alle: Familien, Alleinerziehende, Menschen mit Pflegebedarf, Beschäftigte in Privathaushalten sowie Sozialversicherungssysteme und öffentliche Kassen.
Gemeinsam wurde die Forderung deutlich, endlich das im Koalitionsvertrag versprochene Familienbudget für Alltagshelfer einzuführen.